Beste Deadzone Einstellungen: so findest du den passenden Wert für deinen Controller
Beste Deadzone Einstellungen gibt es nicht als festen Wert, den man aus einer Liste abschreibt, denn jeder Analogstick ruht ein klein wenig anders. Ein neuer Controller kommt oft mit einer sehr kleinen Deadzone aus, ein gebrauchter mit leichtem Drift braucht mehr. In dieser Anleitung erfährst du, was innere und äußere Deadzone bedeuten, worin sich axiale und radiale Deadzones unterscheiden und warum Werte zwischen etwa 3 und 10 Prozent typisch sind. Vor allem zeigen wir dir, wie du mit dem Tester auf dieser Seite zuerst misst, wie weit dein Stick in Ruhe von der Mitte abweicht, und daraus einen Wert ableitest, der Drift verhindert, ohne die Steuerung träge zu machen.
Verbinde deinen Controller per USB oder Bluetooth und drücke dann eine beliebige Taste
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- Drücke nach dem Öffnen dieser Seite eine beliebige Taste oder bewege einen Stick, damit der Browser das Gamepad aktiviert.
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- Prüfe unter macOS und iOS 16+ in den Bluetooth-Systemeinstellungen, ob dein Controller gekoppelt ist.
Bewegung, Touchpad und Akku (PS4 / PS5)
Der WebHID-Modus unterstützt Sony DualShock 4, DualSense und DualSense Edge.
Deadzone in fünf Schritten richtig einstellen
- Controller verbinden und Taste drücken: Schließe den Controller per Kabel oder Bluetooth an, öffne den Tester und drücke eine beliebige Taste. Erst dann gibt der Browser das Gamepad frei und zeigt die Werte beider Sticks in Echtzeit an.
- Ruheabweichung messen: Lass beide Sticks vollständig los und starte den fünfsekündigen Drift-Test. Berühre den Controller währenddessen nicht und lege ihn am besten flach auf den Tisch. Notiere die größte Abweichung von der Mitte für jeden Stick getrennt.
- Mehrfach wiederholen: Bewege jeden Stick kräftig in verschiedene Richtungen, lass ihn zurückschnappen und miss erneut. Ein Stick kehrt nicht jedes Mal exakt an dieselbe Stelle zurück. Der höchste Wert aus mehreren Durchgängen ist deine Ausgangsbasis.
- Kleinen Puffer aufschlagen: Stelle die innere Deadzone im Spiel oder in Steam Input etwas über dem gemessenen Höchstwert ein. Ein bis zwei Prozentpunkte Puffer reichen meist aus, damit sich die Figur oder das Fadenkreuz in Ruhe nicht mehr bewegt.
- Im Spiel nachjustieren: Teste die Einstellung in einer ruhigen Situation im Spiel. Wandert die Kamera noch, erhöhe den Wert in kleinen Schritten. Fühlen sich feine Bewegungen zu träge an, senke ihn wieder ein Stück, bis beides passt.
Messwerte richtig deuten und in eine Deadzone übersetzen
Der Tester zeigt die Abweichung der Sticks als Wert zwischen 0 und 1 je Achse. Ein Wert von 0,05 entspricht dabei 5 Prozent des gesamten Stickwegs. Die Tabelle gibt eine Orientierung, wie du die gemessene Ruheabweichung einordnest.
| Gemessene Ruheabweichung | Einordnung | Sinnvolle innere Deadzone | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Unter 0,02 | Sehr sauber, typisch für neue Sticks | Etwa 3 Prozent oder der kleinste Wert im Spiel | Kleine Deadzone erhält feine Bewegungen |
| 0,02 bis 0,05 | Normal | Etwa 5 bis 7 Prozent | Für die meisten Controller ausreichend |
| 0,05 bis 0,08 | Leichter Drift | Etwa 8 bis 10 Prozent | Später erneut messen, ob es schlimmer wird |
| Über 0,08 | Deutlicher Drift | Mehr als 10 Prozent nötig | Reinigung oder Reparatur des Sticks prüfen |
| Schwankt stark | Unruhiger Sensor | Höchsten Wert plus Puffer | Oft Schmutz oder Verschleiß im Potentiometer |
| Rand unter 1,0 | Stick erreicht den Vollausschlag nicht | Äußere Deadzone anpassen | Äußeren Wert so setzen, dass voller Ausschlag sicher erreicht wird |
Was eine Deadzone eigentlich macht
Ein Analogstick misst seine Position mit Sensoren, bei den meisten Controllern mit zwei Potentiometern, bei neueren Modellen teils mit Hall-Sensoren. Kein Sensor kehrt nach dem Loslassen exakt auf null zurück. Es bleibt immer eine winzige Abweichung, die von Fertigungstoleranzen, Verschleiß und Schmutz abhängt. Ohne Gegenmaßnahme würde jedes Spiel diese Abweichung als Eingabe deuten, und die Kamera oder die Spielfigur würde langsam wandern.
Die Deadzone ist der Bereich um die Mitte, in dem das Spiel alle Eingaben ignoriert. Solange der Stick innerhalb dieser Zone steht, gilt er als losgelassen. Erst wenn er die Grenze überschreitet, wird die Bewegung weitergegeben. Je größer die Zone, desto sicherer ist die Ruhe, aber desto mehr feine Bewegung geht verloren.
Innere und äußere Deadzone
Mit Deadzone ist meist die innere Deadzone gemeint, also der tote Bereich um die Mitte. Viele Spiele und auch Steam Input bieten zusätzlich eine äußere Deadzone. Sie legt fest, ab welchem Ausschlag das Spiel den Stick als voll gedrückt betrachtet. Das ist wichtig, weil viele Sticks den theoretischen Maximalwert von 1,0 nicht in jeder Richtung ganz erreichen.
Ist die äußere Deadzone zu klein, erreichst du in manchen Richtungen nie die volle Geschwindigkeit, etwa beim Sprinten oder beim schnellen Drehen der Kamera. Ist sie zu groß, wird schon ein mittlerer Ausschlag als Vollausschlag gewertet, und du verlierst Feinsteuerung im oberen Bereich. Mit dem Tester siehst du, welchen Maximalwert dein Stick in jeder Richtung tatsächlich liefert.
Axial oder radial: die Form der Deadzone
Neben der Größe spielt die Form eine Rolle. Eine axiale Deadzone wirkt auf jede Achse getrennt. Liegt der waagerechte Wert unter der Schwelle, wird er auf null gesetzt, auch wenn der Stick senkrecht weit ausgelenkt ist. Dadurch rastet die Bewegung in der Nähe der Hauptrichtungen ein. Das hilft in Spielen mit Menüs oder Rennspielen, in denen du vor allem gerade lenkst, macht aber diagonale Bewegungen ungenauer.
Eine radiale Deadzone betrachtet die Entfernung des Sticks von der Mitte, egal in welche Richtung. Sie bildet einen Kreis um die Mitte und lässt jede Richtung gleich behandeln. Für Shooter und Spiele mit freier Kamera ist sie meist die bessere Wahl, weil sich das Zielen in alle Richtungen gleich anfühlt. Viele Spiele nennen die Form nicht ausdrücklich. Wenn du die Wahl hast, ist die radiale Variante für die meisten Spielarten der sinnvolle Ausgangspunkt.
Warum beste Deadzone Einstellungen immer individuell sind
In Foren kursieren gerne feste Werte für einzelne Spiele. Solche Zahlen helfen dir aber nur, wenn dein Controller sich genauso verhält wie der des Verfassers. Schon zwei Controller desselben Modells können in Ruhe unterschiedlich weit von der Mitte abweichen, und ein Stick verändert sich mit der Zeit. Was bei einem neuen Controller perfekt passt, lässt einen abgenutzten driften.
Hinzu kommt, dass jedes Spiel seine Skala anders auslegt. Ein Wert von 10 in einem Spiel kann etwas anderes bedeuten als 10 in einem anderen, manche Spiele nutzen Prozent, andere eine eigene Skala ohne Einheit. Beste Deadzone Einstellungen entstehen deshalb nicht durch Abschreiben, sondern durch Messen am eigenen Controller und anschließendes Feintuning im eigenen Spiel.
Erst messen, dann einstellen
Der wichtigste Schritt geschieht vor dem Spiel. Im Tester liest du ab, wie weit jeder Stick in Ruhe von der Mitte entfernt bleibt. Diese Ruheabweichung ist die Untergrenze für deine innere Deadzone: Liegt die Deadzone darunter, wird der Drift sichtbar. Liegt sie deutlich darüber, verschenkst du Präzision.
Typisch sind Werte zwischen etwa 3 und 10 Prozent, je nachdem, wie stark der gemessene Drift ausfällt. Ein Stick, der in Ruhe bei 0,03 steht, kommt mit etwa 4 bis 5 Prozent gut aus. Ein Stick mit 0,07 braucht eher 8 bis 9 Prozent. Miss beide Sticks getrennt, denn der linke und der rechte nutzen sich unterschiedlich ab. Der rechte Stick für die Kamera verträgt oft eine kleinere Deadzone, weil sich Ungenauigkeit beim Zielen stärker bemerkbar macht.
Wiederhole die Messung nach einigen Wochen. Steigt die Abweichung deutlich an, ist das ein frühes Zeichen für Verschleiß, und du kannst reagieren, bevor der Drift im Spiel stört.
Beste Deadzone Einstellungen mit Steam Input
Wenn ein Spiel selbst keine Deadzone-Einstellung bietet oder nur einen groben Regler hat, hilft Steam Input. Öffne im Spiel das Steam-Overlay und dort die Controller-Konfiguration. Wähle den Stick aus, den du anpassen möchtest, und öffne seine Einstellungen. Dort findest du die Option für die Deadzone mit der Form, etwa Kreis oder Kreuz, sowie Regler für die innere und die äußere Deadzone.
Die Form Kreis entspricht einer radialen Deadzone, Kreuz einer axialen. Für Shooter und Spiele mit freier Kamera ist Kreis meist die bessere Wahl. Stelle die innere Deadzone auf den gemessenen Wert plus einen kleinen Puffer ein und prüfe die äußere Deadzone, falls dein Stick den Vollausschlag nicht sauber erreicht. Achte darauf, dass das Spiel nicht zusätzlich seine eigene große Deadzone anwendet, denn beide Zonen addieren sich in der Wirkung.
Die Deadzone im Spiel feintunen
Nach dem Messen folgt die Probe aufs Exempel. Suche dir im Spiel eine ruhige Stelle und lass den Controller einige Sekunden liegen. Bewegt sich nichts, ist die innere Deadzone groß genug. Dann bewege den Stick ganz langsam aus der Mitte heraus. Die Bewegung sollte früh und gleichmäßig beginnen, ohne spürbaren Sprung.
Viele Spiele bieten zusätzlich eine Reaktionskurve, oft als linear, exponentiell oder ähnlich bezeichnet. Sie beeinflusst, wie stark kleine Ausschläge wirken, und ist unabhängig von der Deadzone. Ändere immer nur eine Einstellung auf einmal, sonst weißt du am Ende nicht, welche Änderung welchen Effekt hatte.
- Kamera wandert in Ruhe: innere Deadzone in kleinen Schritten erhöhen.
- Feine Bewegungen kommen verzögert: innere Deadzone wieder etwas senken.
- Volle Geschwindigkeit wird nicht erreicht: äußere Deadzone anpassen.
- Diagonalen fühlen sich hakelig an: von axial auf radial wechseln, falls möglich.
Was das Genre an der Deadzone ändert
Die gemessene Ruheabweichung bestimmt die Untergrenze, das Genre bestimmt, wie viel Puffer sinnvoll ist. In Shootern zählt jede kleine Bewegung des rechten Sticks, deshalb lohnt es sich dort, möglichst nah an der gemessenen Grenze zu bleiben. Ein winziges Zittern des Fadenkreuzes fällt sofort auf, ein etwas späterer Bewegungsbeginn dagegen weniger.
In Rennspielen geht es um gleichmäßiges, feines Lenken um die Mitte. Hier stört schon eine leichte Deadzone, weil kleine Korrekturen verschluckt werden. Viele Spieler setzen den Lenkstick deshalb so knapp wie möglich und nutzen lieber eine flachere Reaktionskurve. In Sport-, Action- und Rollenspielen mit Laufen und Menüs darf der Puffer großzügiger sein, denn dort wirkt eine ruhige Spielfigur wichtiger als maximale Feinsteuerung. Konkrete Zahlen für einzelne Titel geben wir bewusst nicht an, weil sie ohne Messung deines eigenen Controllers wenig aussagen.
Hall-Effekt-Sticks und neue Controller
Sticks mit Hall-Sensoren messen die Position berührungslos über ein Magnetfeld. Weil keine Schleifbahn abgerieben wird, bleiben sie über lange Zeit stabiler als klassische Potentiometer. Das bedeutet aber nicht, dass sie ohne Deadzone auskommen. Auch Hall-Sticks kehren mechanisch nicht immer exakt in die Mitte zurück, und manche zeigen ein leichtes Rauschen im Messwert.
Für beste Deadzone Einstellungen gilt deshalb bei jedem Controller dieselbe Methode: messen, einen kleinen Puffer aufschlagen und im Spiel prüfen. Ein neuer Controller mit sehr sauberen Werten kommt oft mit der kleinsten Stufe aus, die das Spiel anbietet. Bei Hall-Sticks lohnt es sich zudem, die äußere Deadzone zu kontrollieren, denn auch sie erreichen nicht in jeder Richtung genau den Maximalwert.
Wenn die Deadzone den Drift nicht mehr auffängt
Eine Deadzone ist eine Abhilfe, keine Reparatur. Wenn du für einen ruhigen Stick deutlich mehr als 10 Prozent brauchst, geht so viel Präzision verloren, dass die Steuerung merklich leidet. Dann lohnt es sich, den Stick zu reinigen, den Controller kalibrieren zu lassen oder das Stickmodul zu tauschen.
Prüfe vorher, ob noch Garantie oder Gewährleistung besteht, denn Drift ist ein häufiger Grund für eine Reklamation. Ein Messwert aus dem Tester hilft dir dabei, das Problem nachvollziehbar zu beschreiben.
Häufige Missverständnisse rund um die Deadzone
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass eine möglichst kleine Deadzone immer besser ist. Eine zu kleine Zone führt zu Drift und unruhigem Zielen, was gerade in Shootern mehr schadet als eine minimal spätere Reaktion. Umgekehrt ist eine große Deadzone keine Lösung für jeden Fall, denn sie verschiebt das Problem nur und macht die Steuerung unpräzise.
Auch die Annahme, dass beste Deadzone Einstellungen nach einer Messung für immer gelten, trifft nicht zu. Sticks verändern sich mit der Zeit, durch Temperatur und durch Schmutz. Wer regelmäßig nachmisst, hält seine Einstellungen aktuell und bemerkt Verschleiß früh.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Deadzone-Wert ist normal?
Typisch sind etwa 3 bis 10 Prozent, abhängig davon, wie weit dein Stick in Ruhe von der Mitte abweicht. Miss die Abweichung zuerst im Tester und lege dann einen kleinen Puffer obendrauf.
Was ist der Unterschied zwischen innerer und äußerer Deadzone?
Die innere Deadzone ist der tote Bereich um die Mitte, in dem Eingaben ignoriert werden. Die äußere legt fest, ab welchem Ausschlag der Stick als voll gedrückt gilt.
Soll ich eine axiale oder radiale Deadzone wählen?
Für Shooter und Spiele mit freier Kamera ist eine radiale Deadzone meist besser, weil sie alle Richtungen gleich behandelt. Axial kann bei Menüs oder geraden Bewegungen helfen.
Gibt es feste Werte für bestimmte Spiele?
Feste Werte aus Listen helfen wenig, weil jeder Controller anders driftet und jedes Spiel seine eigene Skala nutzt. Beste Deadzone Einstellungen findest du durch Messen und Ausprobieren.
Wie messe ich den Drift meines Sticks?
Verbinde den Controller, drücke eine Taste, lass beide Sticks los und starte den Drift-Test im Tester. Der höchste Wert aus mehreren Durchgängen ist deine Ausgangsbasis.
Kann ich die Deadzone ohne Spieleinstellung ändern?
Ja. Steam Input bietet für jeden Stick eigene Regler für innere und äußere Deadzone sowie die Form als Kreis oder Kreuz.
Sollten beide Sticks dieselbe Deadzone haben?
Nicht unbedingt. Die Sticks nutzen sich unterschiedlich ab. Miss beide getrennt und stelle sie einzeln ein, wenn das Spiel das erlaubt.
Ab wann reicht eine Deadzone nicht mehr aus?
Wenn du deutlich mehr als 10 Prozent brauchst, damit der Stick ruhig bleibt, leidet die Präzision spürbar. Dann solltest du Reinigung, Kalibrierung oder einen Tausch des Sticks in Betracht ziehen.